Die Juristen von KIAP haben einen Rechtsstreit über die erheblichen Steuernachzahlungen einer internationalen Unternehmensgruppe gewonnen

10.04.2019

Juristen der Anwaltskanzlei KIAP haben einen Streit mit den Steuerbehörden vor Wirtschaftsgerichten erfolgreich abgeschlossen, der zur Verteidigung ihres Mandanten - der größten internationalen Industrieunternehmensgruppe - eingeleitet wurde.

Die Steuernachzahlungen des Unternehmens waren mit den derzeit herrschenden Forderungen verbunden – es gab eine Anschuldigung wegen der Zusammenarbeit mit sogenannten "Eintagsfirmen". Die Lage wurde dadurch erschwert, dass der Mandant die Vorsteuerabzüge gegenüber dem Kontrahenten geltend machte, der die vereinfachte Besteuerung angewandt hatte und die von der Aufsichtsbehörde festgelegte Umsatzsteuer nicht an den Fiskus entrichtete. Statistiken zufolge schützen die Gerichte in den meisten dieser Streitigkeiten die Interessen des Fiskus. Die gesammelten Erfahrungen und die harte Arbeit in einer Reihe von Gerichtsverfahren ermöglichten es den Juristen der Anwaltskanzlei, in diesem Streit den Sieg zu erringen und die Nachzahlungen als 95% rechtswidrig anzuerkennen.

Darüber hinaus ist die Gerichtsentscheidung ein Präzedenzfall für die Anwendung steuerlicher Begünstigungen für Sonderwirtschaftszonen (SEZ). So haben die Rechtsstreitigkeiten über die Möglichkeit, bei der Besteuerung von „zusätzlichen“ Unternehmenseinnahmen aus nicht „begünstigten“ Tätigkeiten (z.B. durch Verkauf von Nebenerzeugnissen der Produktion, Wechselkursdifferenzen usw.) niedrigere Steuersätze zu verwenden, viele Jahre gedauert. Trotz des Standpunkts des Obersten Gerichtshofs, der 2017 in Bezug auf die Möglichkeit der Anwendung von Begünstigungen bei der Besteuerung von Währungsgewinnen und der scheinbaren Universalität dieses Ansatzes für alle anderen ähnlichen Einkommen von SEZ-Anwohnern gebildet wurde, nehmen Streitfälle bis heute nicht ab.

Trotzdem gelang es den Juristen von KIAP, dem Bezirkswirtschaftsgericht die Möglichkeit von Begünstigungen in der SEZ und ein derart weit verbreitetes Einkommen wie Einlagenzinsen nachzuweisen. Diese Schlussfolgerung ist universell und kann in anderen Fällen angewendet werden.

Die Interessen des Mandanten für das Projekt wurden durch den Partner Andrej Sujkow und den Juristen Jewgenij Waßin vertreten.


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Steuern

Die Abteilung «Steuern» ist von den internationalen Ratings «Chambers Europe”, “Legal 500 EMEA” und “World Tax“, sowie von dem russischen Rating ”Pravo.ru-300” empfohlen worden. Mandanten der Abteilung sind größte russische und internationale Unternehmen. Die Abteilung vertritt die Interessen von Mandanten bei der Durchführung von Betriebsprüfungen, sowie vorgerichtlich und gerichtlich in Steuerstreitigkeiten. Außerdem erbringen die Experten der Abteilung Dienstleistungen nach der Steuerstrukturierung von Aktivbeständen und Investitionen, einschließlich im Rahmen der Verwirklichung der korporativen Restrukturierung von Unternehmen und M&A - Transaktionen. Die Abteilung führt von dem Partner Andrej Sujkow, empfohlen von dem internationalen Ratings Best Lawyers 2018 auf dem Gebiet der „Arbitrage und Mediation“ sowie ist er ins Rating der besten Juristen Russlands nach den Angaben der internationalen Rating-Agentur Who`s Who Legal in den Nominationen Thought Leaders 2018, CorporateTax 2016-2017 und Government Contracts 2016-2017 aufgenommen. 


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